Ein Weilchen länger
Schier endlos schien die Zeit in jenen Tagen.
Die Sonne ließ sich träge durch die Stunden treiben,
die Luft war satt von Wärme.
Der Himmel, aufgespannt bis über fernste Horizonte,
gab grenzenlos sein Blau,
der Wind ein Hauch nur auf der Haut.
Die Wellen glitzerten und gleißten,
und flirrend im Lichtschattenspiel die Boote,
träge,
auf und ab, auf und ab.
Und
sacht,
ganz leise,
nahm die Stille Platz.
Und hieß der Zeit,
noch langsamer zu eilen.
Ein Weilchen länger doch im Hier und Jetzt
mit Muße zu verweilen.
